Von Schuldzuweisungen zur  wirkungsvollen Führung

Von Schuldzuweisungen zur wirkungsvollen Führung

In aller Regel und zutiefst menschlich ist man jetzt mal wütend. Das Meeting muss vertagt werden. Man fühlt sich im recht mit einem Gezeter im Büro seinen Dampf abzulassen. Zu Ihrem Führungsverständnis passt diese Form der Kommunikation zwar nicht, aber manchmal muss es halt sein, denken Sie sich. Was bleibt, ist mindesteneine Schramme auf der Beziehungsebene zu ihren Mitarbeitenden. Wirklich wirksam vermeiden Sie damit Fehler für die Zukunft auch nicht. Wie können Sie aus so einer Situation für die Zukunft profitieren?

Das Prinzip der Gegenseitigkeit

Dabei geht es um eine Form der gewaltfreien Kommunikation, das Prinzip der Gegenseitigkeit besteht darin, die Perspektive des Gegenübers ebenso anzuerkennen als seine eigene. Es ist ein wirkungsvoller Abgleich der Sichtweisen auf Augenhöhe.

Sie beschreiben ihr Meeting ohne zu werten. Zugegeben schwierig, aber wirkungsvoll. Sie beschreiben den Ablauf, wie es Ihnen ergangen ist, wie sie sich dabei gefühlt haben, bleiben in der “ICH”-Perspektive und fragen nach, wie es aus Sicht des Mitarbeitendens dazu kommen konnte. Indem Sie sich ohne EIGEN-Interpretation das Verhalten des Mitarbeitenden erklären lassen, anerkennen Sie dessen Sichtweise.

Sie verändern damit die Wirkung ihrer Kommunikation. Dies führt zu mehr Offenheit und gegenseitigem Verständnis. Gegenseitiges Verständnis löst ihre Wut auf. Wenn es Ihnen gelingt den weiteren Gesprächsverlauf ebenso neutral und ohne Wertung zu gestalten, werden Sie gemeinsam mögliche Lösungen für die Zukunft erkennen und erarbeiten, welche nachhaltig wirken können.

Am Anfang fällt es meinen Klienten schwer, die richtigen Worte zu finden. Sobald Sie es jedoch mehrmals selbst im Training erprobt haben, ist es fixer Bestandteil ihrer Erfolgsgeschichten im Follow up, Dr. Anneliese Breitner, AnneBreitner GmbH