10 Jahre Being Social

10 Jahre nach Veröffentlichung unseres Buches Being Social wagen wir den Schritt und stellen unsere heutigen Erkenntnisse unseren damaligen Annahmen gegenüber.

Vor 10 Jahren schrieb Alexander Göbel ins Vorwort unseres Buches Being Social „Also bleibt man aufmerksam und hört zu, versucht zu evaluieren, ob und wie dieses große und zukunftsbestimmende Thema ins eigene Unternehmenskonzept passt“. Seine Worte könnten nicht aktueller sein, die digitale Transformation nahm rasant an Geschwindigkeit zu. Kurz nach der Entstehung der ersten social Intranets und öffentlichen sozialen Netzwerke im Jahr 2011 und 2012 suchten wir nach Antworten, inwiefern Unternehmen diese Tools im Alltag einsetzen und welche Erfahrungen sie damit machen.

Being Social in der Kommunikation

Heute, 10 Jahre später sind wir alle um einige Erfahrungen reicher. Die digitale Transformation hat ihre Spuren hinterlassen, Unternehmen und uns als Menschen geformt, zerkratzt und auf Glanz poliert. In Wirklichkeit ist virale Kommunikation, social collaboration im Unternehmen und social Media als Kanal ein überaus sensibler Prozess und alles andere als eine Form virtueller Postwurfsendungen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir einen parallelen Kulturraum geschaffen haben, der seinen eigenen Regeln folgt.

Der Abbau von (architektonischen, kulturellen, ressourcenabhängigen, organisatorischen) Kommunikationsbarrieren unterstützt systematisch einen kulturellen Wandel und die Harmonisierung zwischen digitaler und physischer Arbeitswelt. Die Zusammenführung von im Unternehmen eingesetzten Kommunikationsinstrumenten und die Förderung der Identifikation mit Medien wird damit kulturell umso bedeutender. Es gilt das Wissen im Unternehmen zu verbessern, welchem Medium welches handlungsleitende Vertrauen geschenkt werden soll, um effiziente offene Kommunikation zu ermöglichen.

Being Social – Arbeitsplatz der Zukunft

Attraktive Arbeitgeber*innen laden sowohl technisch als auch räumlich ein, sich im Unternehmen zu vernetzen, anstatt die Motivation und Energie am Unternehmen vorbei auszuleben. Der Paradigmenwechsel folgt dem Motto „My office is where I am“ schrieben wir im Jahr 2011. Heute, 10 Jahre später stellen wir erschrocken fest, dass der Arbeitgeber*innenmarkt in einen Arbeitnehmer*innenmarkt überging. Oh Wunder.

Die Vernetzung mit Geschäftspartner*innen, Lieferant*innen, Kund*innen und Mitarbeiter*innen impliziert, dass Unternehmen heute mit der Herausforderung konfrontiert werden, eine Kulturveränderung herbeizuführen. Diese Kulturveränderung bezieht sich auf einen bewussteren Umgang mit den im Einsatz befindlichen Kommunikationstools. Unternehmen stehen damit unter Druck, mit der Eigendynamik von Inhalten im Internet einen steuerbaren Umgang zu finden.

Lasst‘ uns unsere Beobachtungen, Annahmen und Irrtümer teilen, dies ermöglicht uns allen, zu erkennen wo wir gerade stehen.

Wir freuen uns auf den Dialog,

Martin / Mike & Anne

 

 

Anne Breitner

In meinen Projekten bringe ich Struktur in den Dschungel der Programme zur digitalen Transformation. Gleichzeitig fokussiere ich auf gelebte customer centricity im Unternehmen, denn dort springt der Funken über, wo Mitarbeiter*innen Sinn verspüren und Kund*innen eine loyale Weiterempfehlung aussprechen.

Unternehmensberaterin & Autorin

Michael Gattereder

Bestehendes hinterfragen und neu denken, aus dem Strom ausbrechen, statt mit ihm zu schwimmen, den Menschen, seine Bedürfnisse und seine Entwicklung in den Mittelpunkt rücken – egal welche Tools oder Technologien. Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

CEO digitalwerk with analog soul

Martin Giesswein

Ich helfe Führungskräften im Umsetzen digitaler Strategien mit Fokus auf Web3 und Digitalen Humanismus. Mein Ziel ist, dass wir alle gemeinsam diese dritte Evolutionspower des Internets menschlicher und erfolgreicher für Europa gestalten.

Digitaler Bergführer und Business Sparring Partner

Gemeinsam mit Wissensträger*innen aus unterschiedlichen Branchen unterhalten wir uns in den Being Social Podcasts über die Learnings aus der digitalen Transformation, den Falschannahmen, Irrtümern und Managementfehlern der Zeit und stellen uns kritisch den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen. Damals wie heute gilt, „um vertreten zu sein und das Universum zu nutzen, muss man seinen eigenen Zugang dazu entwickeln, Partnerschaften gründen und pflegen, virale Angebote machen, um mit der Umwelt in einen Dialog treten. Das braucht Zeit und sehr viel Kreativität.“

Wir stellen uns erneut den Fragen von damals nochmals und freuen uns auf einen spannenden Dialog:

  • Wie komplex ist Kommunikation im Unternehmen durch die Fülle an Möglichkeiten und Kanälen geworden?
  • Welchem Wandel unterliegen Human Resources Management und Mitarbeiterführung durch Social Media?
  • Wie kreieren Unternehmen ein attraktives Arbeitsumfeld, das die geistige Mobilität unterstützt und
    einlädt sich zu vernetzen?

 

Barbara Stöttinger: Als Wissenschaftlerin und Dekanin der WU Executive Academy bildet sie mit einem Team von 70 Expert*innen jährlich über 2.500 internationale Führungskräfte und high potentials weiter.

Barbara Stöttinger erklärt uns dabei aus Ihrer Sicht die Entwicklungen der letzten 10 Jahre, insbesondere

  • warum sie nicht in Kategorien wie Sieg oder Niederlage denkt,
  • was ihr familiäres Umfeld mit ihrer Technologieeinschätzung zu tun hat,
  • welche Rolle Digitaler Humanismus in der Wirtschaft spielt und
  • warum wir uns in Zukunft noch immer zum gemeinsamen Lernen auch physisch treffen werden.

Hier geht es zum Podcast: Podcast von Martin Giesswein mit Barbara Stöttinger

 

 

Als Head of Human Resources bei Merkur Versicherung sind Monika Fuchs ihre Themen wie Unternehmenskultur, Agilität und New Work ein großes Anliegen.

Monika Fuchs führt uns durch die letzten Jahre der Veränderung, speziell:

  • warum  in den letzten Jahren in der HR kein Stein auf den anderen geblieben ist,
  • ein fail: „ich glaube nicht das sich Facebook durchsetzen wird“,
  • der neue Merkur Campus den Start einer neuen Ära einleitet #nework
  • die Unternehmenskultur den Unterschied bei erfolgreichen Unternehmen in der Zukunft ausmachen wird,
  • warum sie an den Wandel der Menschheit und Unternehmen glaubt.

Hier geht es zum Podcast: Podcast von Michael Gattereder mit Monika Fuchs

 

 

Ulrike Huemer: Magistratsdirektorin der Stadt Linz, Ihr Herzensanliegen ist es,
das Magistrat Linz als moderne öffentliche Verwaltung zu einem Arbeitsplatz der offenen Kommunikation,
der Mitgestaltung und des Zusammenhalts zu schaffen.

Ulrike Huemer gibt Einblicke in die Herausforderungen der kulturellen Veränderung am Magistrat Linz:

  • Wie gelingt es an den richtigen Schrauben im Kulturwandel zu drehen
  • Wie nimmt man Mitarbeiter*innen die Scheu und Angst vor Fehlern
  • weg vom „ Arbeiten im stillen Kämmerlein“ – hinzu Transparenz, Collaboration und Auflösung alter Glaubenssätze
  • Warum Mitarbeiter*innen künftig nicht nur Arbeitsort sondern auch Arbeitsinhalt aussuchen werden und Führungskräfte noch mehr Flexibilität brauchen

 

Hier geht es zum Podcast: Podcast von Anneliese Breitner mit Ulrike Huemer

 

Als CEO der strategischen Markenberatung Petrichor sind Brigitte Maier Themen wie praxisorientierte Beratung, unkomplizierte Umsetzung, die alles von der Marke wegdenkt und den Menschen mitnimmt ein großes Anliegen.

Brigitte Maier nimmt uns mit auf Ihre Reise und erzählt speziell über:

  • eine Digitalisierungsstrategie ist nicht die Umstellung von E-Mail auf Microsoft Teams
  • Mitarbeiter*innen müssen 2022 gemeinsam befähigt werden, ein gemeinsames Verständnis für die Richtung des Unternehmens zu entwickeln, sich mit der Marke und Kultur auseinandersetzen – Nicht jeder Mitarbeiter muss unternehmerisch denken können, das ist ein großer Irrtum, sonst wären Mitarbeiter*innen zu Unternehmer*innen geworden. Aber Eigenverantwortung und wirtschaftliche Denkweise sind der Schlüssel zum Erfolg
  • NEW WORK wird heutzutage als Buzz Word verwendet. New Work heißt nicht nur weniger Arbeitszeit und hybride  Modelle, sondern Sinnhaftigkeit in einem gemeinsamen Ziel definiert
  • Unternehmenskultur ist wie ein Garten der bewirtschaftet gehört – Vielfalt, Konzept, Pflege und Geduld sind die Voraussetzung für eine blühende Kultur.

Hier geht es zum Podcast: Podcast von Michael Gattereder mit Brigitte Maier

 

 

 

Martina Klenkhart Channel Sales und GTM Lead Industries, Microsoft Österreich und Katja Edlinger Business Group Lead for Modern Work and Security, Microsoft Österreich geben Einblick in die Fallstricke und Learnings, die sie selbst in den letzten 10 Jahren als Organisation erlebt haben.

Anhand von Beispielen aus der digitalen Transformation bei Microsoft Österreich geben die beiden einen tiefen Einblick in die folgenden Herausforderungen:

  • Weg von Work Life Balance – hinzu wellbeing und welche Verantwortung Unternehmen heute dazu haben
  • Die Multiplikatorenwirkung der Führungskräfte im hybriden Arbeitsleben – wie bereitet man die Führungskräfte darauf vor und hält sie Fit im Alltag?
  • Wohlfühlathmosphäre im physischen Büro – was es wirklich ausmacht
  • T-shaped competencies worin sind Mitarbeiter*innen und Führungskräfte gefordert, damit die emotionale Bindung an das Teams und an die Organisation nicht verloren geht

Hier geht es zum Podcast: Podcast von Anneliese Breitner und Michael Gattereder mit Martina Klenkhart und Katja Edlinger

 

Heute zu Gast im Being Social Podcast ist Verena Binder-Krieglstein, Head of Employee Experience bei A1 Telekom Austria AG.

Anhand von Beispielen aus Ihrer täglichen Arbeit bei A1 Telekom Austria gibt Sie als ausgebildete Psychologin einen tiefen Einblick in die Employee Experience.

  • Es wird immer wichtiger sogenannte „Life-Events“ bei Mitarbeiter*innen als Arbeitgeber zu begleiten, designen. Wir sprechen von einschneidenden Erlebnissen wie Karenz, Weiterbildung oder Krankheit
  • Vor vielen Jahren waren psychologische Krankheiten, Konflikte, persönliche Schwächen am Arbeitsplatz Tabuthemen. Was macht eine Führungskraft mit diesen Anforderungen? Dieses Bewusstsein und Offenheit als Arbeitgeber haben sich hier stark verändert
  • Verena ist ein riesengroßer Fan von einem guten Mix aus mobilen und physischen Arbeiten. Das Miteinander, das sich fühlen und spüren, sollte man nicht unterschätzen
  • Eine Karriere ist eine sehr persönliche Reise und man sollte sich Zeit nehmen zu experimentieren, mit Neugier zu probieren und nicht verbissen sich persönliche Ziel zu setzen.

Hier geht es zum Podcast von Michael Gattereder mit Verena Binder-Krieglstein

 

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