Von der Transformation zur Cultural Change philosophie

Von der Transformation zur Cultural Change philosophie

Wir hören heute immer häufiger von Virtualpreneurs, Global Talents, virtualized Careers. Das Verschwimmen der Grenzen zwischen Online und Offline Welt erfordert eine Vision und klare Strategie um die Organisation dahingehend auszurichten. Die zentrale Frage lautet daher, wie sieht Business as usual 2018 für das Unternehmen aus?

Welche der folgenden Ziele sind für Sie auf dem Weg in die neue Welt des Arbeitens relevant?

  • Fokus auf Ergebnisse erhöhen anstatt auf Prozesse?
  • Office Räumlichkeiten schaffen, die Offenheit, Kollaboration und Innovation unterstützen?
  • Reduktion der Kosten für Büroarbeitsplätze im Vergleich zu ihrer Auslastung?
  • Reise- und Pendelzeiten reduzieren, um effektiver zu werden?
  • Bessere mobile technische Unterstützung um Flexibilität zu erhöhen?
  • Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit der Mitarbeiter fördern?
  • Neue Formen der Zusammenarbeit zu etablieren, um physischen Meetingbedarf zu reduzieren?

Die Strategie, die Gestaltung offener Arbeitsräume und die Anpassung der technischen Ausstattung sind die ersten Schritte. Allerdings ändern sich dadurch die Verhaltensweisen der bestehenden Mitarbeiter kaum. Es stellt sich die Frage, wie können Mitarbeiter und Führungskräfte unter diesen geänderten Rahmenbedingungen ihre Kontinuität wiederfinden? Dabei unterliegt die neue Welt des Arbeitens folgenden Prinzipien die nach und nach in den Unternehmen gelebt werden:

  • Vielfalt und Flexibilität werden Normalität auf allen Ebenen.
  • Das Raumangebot im Unternehmen richtet sich nach den erforderlichen Aktivitäten nicht nach Status und Funktion.
  • Leistung orientiert sich stärker an Ergebnissen und Beiträgen nicht an Präsenz.
  • Die Arbeit wird sowohl interaktiv als auch über fokussierte Einzelarbeit erledigt.
  • Die technische Unterstützung ist effektiv und an den Bedürfnissen angepasst.
  • Die Arbeit soll räumlich dort erledigt werden, wo sie am effektivsten erledigt werden kann.

Deshalb braucht es einhergehend mit der Transformationsvision eine Cultural Change Philosophy. Ein paar Tipps aus der Beraterkiste:

Bauen Sie bildliche Brücken zwischen kulturell bisher anerkanntem Verhalten und neuem kulturell anerkanntem Verhalten. Bildliche Brücken helfen uns, die Symbolebene im Unternehmen zu verändern.  Das stärkt die Sicherheit in Bezug auf das, vom Unternehmen anerkannte Verhalten.

 

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Schaffen Sie verlässliche Strukturen für projektorientiertes Arbeiten.Projektorientiertes Arbeiten ist diejenige Arbeitsform, die es uns aktuell innerhalb der vorhandenen Strukturen kollaborativ auf ein Ergebnis ausgerichtet zu arbeiten. Geteilte Kalender, Teamwork Protokolle, Etiquette, Dokumentenmanagement-Ablage, etc.

Überdenken Sie Ihre Meetingstrukturen. Welche Rolle spielen physische Meetings aktuell im Vergleich zu Online-Informationsportalen? Physische Meetings sollten stärker für wichtige kollaborative Ereignisse stattfinden. Dazu zählen Brainstorming, Training, Entscheidungsprozesse, Prioritätensetzung im Team.

Antizipieren Sie die Sorgen der Mitarbeiter . Jeder Veränderungsprozess zieht Ängste nach sich. Antizipieren Sie diese Unsicherheiten und nützen Sie diese für die aktive Bearbeitung im Rahmen des Cultural Changes. (Unsicherheiten treten auf in Bezug auf: Isolation, 24/7, Performance Messung, Karriere-Optionen, Umgang mit Technologie, Family Work Balance, Zeitmanagement etc.)