Teamarbeit ++

Teamarbeit ++

Ob ein Team- oder Projektgruppe erfolgreich ist, ist maßgeblich von ihrer Kommunikationskultur abhängig. Digitale Medien wirken als Kulturwerkzeug auf das Team, das diese zur Kommunikation und Zusammenarbeit nutzt. Jedes Teammitglied bringt seinen persönlichen Erfahrungsgrad mit. Wenn digitale Medien als Kommunikationswerkzeuge im Team eingesetzt werden, ist es nützlich, diese Erfahrungen als Teil der gemeinsamen Teamarbeit anzusehen. Passiert dies nicht, bleiben unterschiedliche Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von digitalen Tools zurück, welche die Zusammenarbeit am eigentlichen Thema erschweren. Sie verhindern, dass das Team sein Potenzial voll entfalten kann.

Die nachfolgenden Schritte eignen sich dafür in die Teamarbeit aufzunehmen und gemeinsam zu bearbeiten.

Schritt1: Einigung auf digitale Arbeits- und Kommunikationswerkzeuge

  • Wo erfolgt die zentrale Dokumentenablage? und
  • Mit welchen Tools erfolgt die dezentrale Pflege?
  • Wie sichern wir den lückenlosen Dokumentenfluss (Versionierung etc.)
  • Über welche Tools tauschen wir uns aus um,
    • Ideen zu generieren
    • Videokonferenzen abzuhalten
    • Diskussionen zu starten
    • Entscheidungen zu treffen
    • Etc.

Schritt2: Know-How im Team über Erfahrungen im Einsatz von div. Digitalen Werkzeugen zu harmonisieren.

  • Digitales Werkzeug  (z.B. Google docs, Podio, etc.)
  • Relevanz für unsere Teamarbeit
    (z.B. für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, die Administration der Ansprechpartner, Ideen zu diskutieren, gemeinsamen Kalender zu pflegen etc.)
  • Meine persönlichen Erfahrungen (positiv, negativ, keine)
  • Wer unterstützt wen, im digitalen Know-How Aufbau

Schritt3: Optimierung des gemeinsamen Einsatzes von digitalen Werkzeugen

Das größte Potenzial liegt darin, die digitale Zusammenarbeit mit der physischen Zusammenarbeit im Projekt bestmöglich aufeinander zu synchronisieren. Menschen, die sich kennen, können digital leichter miteinander kommunizieren. Sie können die Sichtweise des anderen besser nachvollziehen und das unterstützt die gemeinsame Arbeit im Projekt. Bei der Optimierung geht es daher einerseits den sinnvollen Einsatz der digitalen Tools zu reflektieren, aber auch die Frage nach was machen wir besser offline / was online zu beleuchten. In Meetings selbst kann man sich dann auf Themen konzentrieren, in denen die Perspektivenvielfalt des Teams am Besten genutzt werden kann wie z.B.:

  • Welche Entscheidungen sind zu treffen?
  • Wo gibt es Engpässe oder sind alternative Lösungswege erforderlich?
  • Welchen Einfluss nehmen wir auf andere Organisationseinheiten/Lieferanten/Projekte?
  • Wen kennen wir in unserem Netzwerk, der uns bei XX weiterhelfen kann?

 

Die Erfahrung zeigt, dass ein Re-Think über die Art der Nutzung digitaler Tools und physischer Meetings wesentlich dazu beiträgt, dass das Team produktiver wird und die Zusammenarbeit reibungsfreier verläuft.  Lesen Sie mehr über Zusammenarbeit im Leitfaden „das neue Arbeiten“http://www.werdedigital.at/leitfaden/